Die zweite Großveranstaltung dieser Saison war das multiepochale Historienfest auf der Festung Ehrenbreitstein.
Diesmal war die Vigilia Romana Vindriacum auch militärisch gefragt: Die Vorführung und Erklärung des römischen Exerzierens standen fest im Programm. Hierbei führte unser Centurio Frank Linden das Kommando. Er wurde von Dr. Thomas Roth als Optio unterstützt. Hans-Jürgen Plein erklärte unsere Scorpio.
Selbstverständlich gab es auch diesmal unser Rahmenprogramm.

Das Handwerkerfest in Xanten war die dritte Großveranstaltung des Jahres.
Durch das Thema Handwerker kam wieder unsere - von Frank Linden und Hans-Jürgen Plein gebaute - Kelter zum Einsatz.
Premiere feierte die überarbeitete Schreibstube. Auch hier ein Dank an unsere Bauabteilung, aber auch an unsere Dekoabteilung, Inge Franzen.

 

Am Wochenende 25./26. 5. war mit dem Römerfest in den Kaiserthermen der erste Höhepunkt der Römersaison. Für die Vigilia Romana Vindriacum war diesjährigen ein Heimspiel.

Nach der erfolgreichen Premiere des Keltermodelles auf dem Museumstag könnte es nun einen größerem Publikum vorgestellt werden.

 

Besonders die freiwilligen Traubenvormaischer / Traubentreter hatten ihren Spaß.

 

 

Auch die praktische Vorführung des Amphorentransportes war für die Beteiligten ein Erlebnis:

 

 

 

Neben dem Wein kam aber auch das andere Handwerk nicht zu kurz:

 

In Otzenhausen war sowohl unser Lagerleben als auch das Militär gefragt.
Kinderspiele, Brettspiele und allgemeines Lagerleben wurden von gut abgesprochenen Kämpfen mit unseren Nachbarn, den Hochwaldkelten, unterbrochen. Nach kurzen Phasen des inszenierten Streites kam es allerdings zu langen Phasen des ernstgemeinten Austausches.

 

 

 

 

 

Am 19.5.2019, dem Internationalen Museumstag, konnte die VRV im Landesmuseum Trier ihre neue Kelter erstmals der Öffentlichkeit vorstellen.

Neben den theoretischen Erläuterungen am Weinbergsmodell wurden ganz praktisch die einzelnen Arbeitsgänge beim Keltern gezeigt:

Das Vorpressen der Trauben, um die Fruchtschale zu knacken.

Zuerst wurde das Pressgut abgedeckt

und die Lücke zwischen Abdeckung und Hebel aufgefüllt.

 

Der gekelterte Most lief in ein Auffangbecken. Im antiken Original hätte er jetzt 24 Stunden Zeit gehabt, um sich durch Absetzen der Trübstoffe zu klären.