Der Verein Vigilia Romana Vindriacum wurde 1997 in Wintrich gegründet.

Ziel war und ist es, das römische Leben zur frühen Kaiserzeit möglichst originalgetreu und fundiert darzustellen, auch wenn sich dabei die üblichen Probleme Ergeben: Wir können immer nur Ausschnitte zeigen und vieles ist (noch) unbekannt. 

Dabei stand am Anfang das Militär im Vordergrund. Auf der einen Seite, weil der Anstoß zur Gründung und die erste Bildung einer Gruppe durch die Darstellung römischen Militärs in den Wintricher Passionsspielen erfolgte, auf der anderen, weil dieser Bereich damals wie heute gut erforscht und zugänglich ist. Auch für Zuschauer auf Historienfesten und Museumsveranstaltungen sind die Legionäre und ihre Vorgesetzten immer ein Blickfang.Dabei haben wir uns bewusst für die Bezeichnung "Vigilia", also Wache oder Abordnung entschieden. Die Gruppenstärke einer Centurie, Kohorte oder gar einer Legion ist illusorisch.

Teil des Militärs ist auch die Artillerie. Unser Geschütz ist Teil eines eignen Artikels. 

Neben dem Militär haben sich rasch weitere Schwerpunkte herausgebildet:

Das Amphorenexperiment: 

Hier geht es um die Frage, wie in der Antike Wein in solch großen Mengen und über solche Strecken transportiert wurde. Dazu gibt es aber einen eignen Artikel.

Die Messtechnik:

Römische Militär war nicht nur an Kämpfen beteiligt, oft gab es jahrzehntelange Friedensphasen. In diesen wurde das Reich durch Infrastruktur erschlossen. Strassen und Äquadukte mussten aber geplant und vermessen werden. 

Auch hierzu gibt es einen eignen Artikel. 

Weinbau:

Dieser prägt die Mosel bis heute. Er wird von uns anhand verschiedener Modelle erklärt und die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu heute aufgezeigt. 

Handarbeit:

Diese spielte in der Antike, und weit darüber hinaus, eine prägende Rolle im Leben der Frauen. Auch hier haben wir verscheiden Techniken im Programm.