Die Scorpio

Projekt: Scorpio

Als Grundlage der Rekonstuktion dienten Bilder von archäologischen Funden und antike Schriften von Vitruv (einem antiken Literaten), sowie den Abhandlungen diverser Archäologen.

Gemeinsam mit Wissenschaftlern der Universität Trier führten wir eine Zukraftmessung an den rekonstruierten römischen Torsionsgeschützen durch. Diese Messungen wurden jeweils an den Nachbau der Universität Trier und an den Nachbau unseren Vereins durchgeführt.

1. Bauabschnitt

Die Spannkammern wurden aus Eichenholz, der Schlitten und die Pfeife (Schieber) aus Buchenholz gefertigt.

Alle Abmaße begründen sich auf den Angaben des Vitruv (z.Zt des Augustus) Vitruv hatte hierbei den Durchmesser der Spannbuchsen als Basis genommen und fast alle anderen Bauteile diesem entsprechend ins Verhältnis gesetzt.

Alle Arbeiten wurden von Vereinsmitgliedern der Vigilia Romana Vindriacum durchgeführt.

2. Bauabschnitt

Die Spannbuchsen sind gefertigt und montiert. Der Abzug wurde gefertigt und montiert und die Sperrklingen mit dem Spannmechanismus wurde fertiggestellt und angebracht.

Auch diese Arbeiten wurden von Vereinsmitgliedern der Vigilia Romana Vindriacum durchgeführt.

3. Bauabschnitt

Fertigen und Anbringen der Metallverkleidungen. Bespannung aus Rosshaarseilen.

Scorpio, 1. Bauabschnitt
Scorpio, 2. Bauabschnitt
Scorpio, 3. Bauabschnitt
 

Erfahrungen mit Geschützsehnen aus Rinderdarm - November 2013

Material: Rinderkranzdärme Kaliber 16-32.

Verarbeitung: Die Rinderdärme wurden eingesalzt angeliefert.


Ergebnis: Reißen der Darmsehnen

 

Zugkraftmessungen an rekonstruierten röm. Torsionsgeschützen

Problemstellung: Um die Belastungen auf Abzugseinrichtung und Sehne beurteilen zu können sollten die entsprechenden Zugkräfte gemessen werden.

Geschütze:

Randbedingungen: